och nö

also ganz ehrlich: mir würde es jetzt dann reichen mit dem einhändigen leben. nicht nur, dass ich nicht wirklich viel machen kann, nein, das tut auch noch weh. nicht wirklich überraschend sollte man meinen, aber ich habe in meinem leben nur vier mal ein krankenhaus als patient besucht – drei davon waren geburten, eines davon wiederum meine eigene und dann eben die hand am letzten sonntag. ich habe also null erfahrung mit verletzungen am eigenen leib und hätte darauf auch gut und gerne weitere 32 jahre verzichten können. sollte aber wohl nicht sein und so weiß ich jetzt, dass ich ein schlechter patient bin. ich bin unheimlich ungeduldig und würde mir am liebsten 10 mal am tag die doofe schiene von der hand reißen. vermutlich belaste ich die hand auch zu viel und nur der schmerz hält mich davon ab, die hand noch mehr einzusetzen. und überhaupt: muss das so wehtun?

ein gutes hat es allerdings: ich gehe aktiv gegen demenz an, weil ich alles mit der linken hand mache, die bei mir sonst ein schattendasein führt. und angeblich trainiert es ja das gehirn wenn man mit links die zähne putzt und sich die haare kämmt und sonstige sachen. und mr squishy freut sich ein loch in den bauch, weil ich zuhause bin. also immerhin was gutes.

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