dialekt-gedicht – teil 2

maikäfer flieg!

wie hat man als kind freude daran gehabt,

die maikäfer eingesperrt zu haben,

mit schwarzen und mit roten brüstchen,

in kleine schachteln oder kistchen…

sie brauchen luft und etwas zu fressen,

das darf man nicht vergessen,

fürs licht im deckel ein loch,

dann weiß man, sie krabbeln noch.

manchmal ist es halt ohne frage

am kaiserstuhl eine echte plage,

gerade dieses jahr kann man das erleben,

schaut man sich die hecken, bäume und reben an,

die käfer nehmen überhand

und verursachen schaden im land!

das kann man sich nicht gefallen lassen,

danach hat man auch gehandelt;

da darf man nicht lange überlegen:

mit allen mitteln muss man dagegen!

der aufwand hat auch schon etwas genutzt,

einen großen teil hat’s nämlich schon genommen!

viele fragen, sogar die grünen,

kann man nicht auch so der umwelt dienen?

– otto meyer –

vertonung

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s