Meine Frau sagt, ich soll was schreiben

Und wenn meine Frau das sagt, dann mache ich das natürlich. Bin schließlich ein braves Mädchen. Oder so ähnlich.

Wie dem Bild entnehmen zu sein sollte, ist unser Container mittlerweile angekommen und auch ausgeräumt worden. Die Kisten befinden sich alle mehr oder weniger an ihrem Bestimmungsort im Haus, nur das auspacken erledigt sich leider nicht von alleine und die Hauselfen scheinen noch im Sommerurlaub zu sein. Auf jeden Fall haben sie sich noch nicht zum Arbeitseinsatz gemeldet. Ich kann mich leider auch nicht zum Arbeitseinsatz melden, obwohl ich gerne würde. Und so bleibt die ganze Arbeit an der armen Cerah hängen.

Bis der Container dann da war, war das auch so ne Sache. Die Dame von der Umzugsfirma rief Dienstag Mittags um 1 an, um mitzuteilen, dass der Container doch früher als erwartet kommen würde. Der Zoll im Hafen sähe keinerlei Probleme und morgen früh um 8.30 Uhr wäre er am Zoll im Zielort und könne ab 9 Uhr dann vor dem Haus entladen werden. So weit so gut. Blöd nur, dass das Mittwoch morgen war und sämtliche Hilfe zum Entladen erst auf Donnerstag morgen eingeladen war. Panikanfall! Alleine mit zwei kleinen Kindern den Container entladen geht nun mal nicht. Also versucht alles um einen Tag vorzuverlegen… Nur um dann zwei Stunden später den nächsten Anruf von der Umzugsfirma zu bekommen: Ach nee, doch nicht morgen. Der Container ist noch auf dem Schiff, der Hafen macht um 15.30 Uhr die Schotten dicht und was da noch nicht entladen ist, muss halt bis zum nächsten Tag warten. Hä? Nun gut, also wieder alle angerufen und alles für Mittwoch Morgen abgeblasen und dafür wie ursprünglich alles wieder auf Donnerstag Morgen gelegt. Wieso sollte auch irgendwas mal auf Anhieb ohne Häckmäck funktionieren?

Am Donnerstag morgen klappte dann aber zum Glück alles wie am Schnürchen. Cerah hatte 5 Erwachsene, 4 Teenager und 6 Kinder im Alter zwischen 18 Monaten und 10 Jahren zum Helfen. Der Zoll war sehr glücklich mit unserer Inventarliste, die Beamtin machte wohl einen Kommentar zum Wert meiner Barbiesammlung (mittlerweile 79 Stück) und nun dürften wir für die nächsten 7 Jahre nichts von unseren Besitztümern verkaufen. Als ob das jemals jemand überprüfen würde. Von dem mal abgesehen, dass ich die Sammlung seit über 10 Jahren habe und so pleite kann ich gar nicht sein, dass ich die freiwillig verkaufe. Auf jeden Fall war der Container in unter 1 Stunde entladen und sämtliche Möbel und Kisten befinden sich weitgehend an dem Ort, an dem sie auch bleiben sollen.

Das einzige was jetzt noch fehlt, bin ich. Und ich fange an, die Tage zu zählen…

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2 Gedanken zu “Meine Frau sagt, ich soll was schreiben

  1. Ich hoffe und bete, dass das bis in drei Wochen klappt. Zwar dann vermutlich ohne Papiere, aber da ich mittlerweile ein vorläufige Aktennummer habe, kann ich den dann dort warten.

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