Fruchtbarkeitstee

Bei der Suche nach meinem Lieblingskeksrezept für den Blog-Adventskalender bin ich eben über einen Fetzen Papier mit der vielsagenden Überschrift Fruchtbarkeitstee gestolpert. Datiert ist das von 2005 als wir gerade das Projekt Kind No. 1 in Bearbeitung hatten. Der Tee kam bei Versuch No. 5 zum allerersten Mal zum Einsatz, schmeckte absolut zum Kotzen und bescherte uns einen positiven Schwangerschaftstest. Bei Kind No. 2 habe ich den Tee zwischendurch mal getrunken, aber nicht regelmäßig – hätte ich vermutlich machen sollen, vielleicht wäre es dann etwas schneller gegangen. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass wir keine Lust hatten, das ganze merkwürdige Kräuterzeug im Kilopack zu ordern und es deshalb gelassen haben. Schmeckte beim zweiten Kind übrigens noch genauso mies wie beim ersten.

Aber hier nun das Rezept für den Fruchtbarkeitstee ohne Garantie auf Erfolg. Bei mir hat’s funktioniert, könnte aber auch daran liegen, dass ich auf so Kräuterzeug generell stärker reagiere als auf chemische Sachen.

1. Zyklushälfte: Himbeerblätter, Rosmarin, Beifuß, Holunderblüten, Salbei

2. Zyklushälfte: Frauenmantel, Schafgarbe, Brennnessel

– jeweils 40 Gramm zu gleichen Teilen mischen – einen Esslöffel mit 200 ml heißem Wasser übergießen, 10 – 15 Minuten ziehen lassen – 3x täglich genießen

(Genießen ist hierbei relativ. Trinkbarer wird das Gebräu durch etwas Honig zum Süßen. Es schmeckt dann zwar immernoch als ob man eine Wiese ableckt, aber wenigstens der Kuhfladengeschmack ist nicht mehr ganz so überwältigend.)

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11 Gedanken zu “Fruchtbarkeitstee

  1. Hihi, jetzt musste ich schmunzeln. Wir haben auch einen Kinderwunschtee gekauft und als er ankam sagte die Lieblingsfrau: „Ich glaube, wir haben einfach nur teures Heu gekauft“. Und so schmeckt er tatsächlich! Hoffentlich wirkt er bei mir genauso gut wie bei dir, nächste Woche starten wir Versuch 1.0 😉

  2. Ach du Scheiße! Tut mir leid, aber diese Brühe werde ich mir wohl erst mal ersparen… *kicher* Ich esse lieber alle zwei Tage brav meinen Granatapfel mit lecker integrierten Östrogenen 😉 Obs der Granatapfel war, wenns klappt? Wir werden es nie erfahren 😀

  3. Wir versuchen es jetzt schon etliche Monate und ich bin wirklich in Versuchung meiner Frau diesen wundervollen Tee auf’s Auge zu drücken. 😉
    Hast du die Zutaten einzeln gekauft und selbst gemischt? Da du ja in zwei verschiedene Mischungen teilst. Was ich so zum Fertigkaufen finde ist immer nur das was du in der 1. Zyklushälfte getrunken hast…
    Und wo kaufe ich die einzelnen Kräuter denn dann am Besten? Bin für Hilfe sehr dankbar! 😀
    Viele Grüße!

    • Wir haben das alles einzeln gekauft und dann munter gemischt. Blöd war nur, dass man dass nur ab 500 g oder so kaufen konnte. Und das ist dann quasi ein Sack voll. Wiegt ja nicht viel so getrocknetes Heu. 😉
      Wo genau wir das herhatten weiß ich leider nicht mehr. Ich glaube es war eine Online-Apotheke. Könnte eventuell auch ebay gewesen sein.

    • Bekommst du aber auch alles in einer guten Apotheke vor Ort, ist zwar möglicherweise ein paar Cent teurer als beim online Bestellen, hat aber den Vorteil, das es da auch 100- oder 200grammweise abgewogen werden kann.

      • Da hast du sicher recht. ich denke das wird auch die Wahl sein die ich treffe, denn ich hoffe ehrlich gesagt nicht es noch so lange probieren zu müssen, dass ich auch 500g Packungen angewiesen bin! 😉

  4. Buh, Salbei ist fies! Ich denke, die wichtigen wirksamen Kräuter sind hierbei Himbeerblätter in der ersten Zyklushälfte und Frauenmantel / Scharfgarbe in der zweiten. Ob der Rest wirklich so wichtig ist? Mh, grade Salbei und Rosmarin als Tee ist gemein, das würde ich mir ersparen. Das trink ich nur bei schlimmsten Halsschmerzen mit tonnenweise Honig drin. 🙂

  5. Salbei finde ich gar nicht schlecht, aber Rosmarin? Die erste Variation wäre ohne Rosmarin eigentlich ok. Rosmarin kenne ich nur im Kombination mit Fleisch. Aber ich lasse mich überraschen. ; ) Aber 500g ist definitiv zu viel. So viel Kinder wollen wir ja beide nicht. 😀

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