1. August

Heute vor einem Jahr war alles etwas weniger witzig. Ich setzte meine Familie ins Flugzeug und blieb alleine zurueck.

Fuer 49 lange Tage.

Und als ich sie dann endlich wiedersah, war trotzdem noch lange nicht alles gut.

Erst 4 Monate spaeter bekam ich endlich meine Aufenthaltsgenehmigung. Was fuer eine lange, schwierige Zeit.

Bereuen tue ich es mit Sicherheit nicht, denn uns geht es hier wirklich super, aber wenn ich nochmal zurueck koennte, wuerde ich vermutlich so einiges anders machen.

Ich wuerde gleich von Anfang an alles moegliche an Dokumenten zur Bewerbung fuer die Einwanderungsbehoerde mitschicken, was man ganz eventuell vielleicht von mir wollen koennte. Ganz egal was, ich wuerde alle Eventualitaeten abdecken und den ganzen Papierkram schon wesentlich frueher beginnen. Denn unverhofft kommt oft und Verzoegerungen gibt es immer.

Es waere gut gewesen, schon vorher zu wissen, was alles an merkwuerdigen Dingen auf einen zukommt.

Aber vorher weiss man sowas eben nie.

Werde ich so einen Umzug nochmal machen? Mit Sicherheit nicht. Auf jeden Fall nicht in den naechsten 10 Jahren! Oder bis ich vergessen habe, was fuer ein riesen Aufwand das wirklich war.

 

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2 Gedanken zu “1. August

  1. Oh Gott, ich erinnere mich noch gut, das war echt ein mittelgroßer Albtraum…
    Aber ist es nicht wunderbar, sich später an solche Situationen zurückzuerinnern mit der Gewissheit, dass das alles inzwischen ausgestanden ist und hinter einem liegt?

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