ZwanzigDreizehn – ein Rückblick

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Fing bei ziemlich mies an und hat sich zum Ende hin enorm gesteigert. Im Großen und Ganzen mindestens eine 8.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Minimal zugenommen. Die vielen Süßigkeiten und der freitägliche Donut auf der Arbeit rächen sich nach einer Weile eben doch.

3. Haare länger oder kürzer?

Gleichbleibend. Immer wenn die Haare länger sind als da wo sich meine BH-Linie befindet (am Rücken meine ich), dann wird wieder abgehauen.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weder noch. Immer noch ohne Brille und ohne Sehbeschwerden. Trotz der weißen Haare, die sich langsam aber sicher vermehren.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Mehr. Da 1. wir dieses Jahr nicht auf einen anderen Kontinent gezogen sind und 2. ich wieder einen Job habe, im Gegensatz zum letzen Quartal 2012. Meine damalige Firma hat übrigens zwischenzeitlich Insolvenz angemeldet. Nicht überraschend, aber dennoch irgendwie traurig.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Besser. Viel besser. Obwohl ich in meinem Leben noch nie so dermaßen den ganzen Tag beschäftigt war. Und von befristet auf unbefristet auf befördert finde ich immer noch super.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Weniger, viel weniger, da (siehe oben) zur Abwechslung kein Übersee- oder sonstiger Umzug anstand.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Wollte eben -nein- schreiben, aber das stimmt ja gar nicht. Ich habe diverse Tickets zu Hockeyspielen und Konzerten und Veranstaltungen gewonnen. Der große Vorteil daran, bei einer Firma zu arbeiten, die einer der Sponsoren eines Stadiums ist.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Hm, vermutlich eher weniger. Oder doch mehr? Vielleicht eher mehr, weil ich zur Busehaltestelle und zurück laufen muss und letztes Jahr bin ich noch mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Also irgendwie doch mehr. So ein bisschen zumindest. Oh und Kanufahren ist auch bewegen. Also definitiv mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Nichts großes. Nur etwa zwei Millionen Erkältungen.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Jo, so Männererkältungen sind schon hart, aber ich hab es überlebt.

12. Der hirnrissigste Plan?

Im Gegensatz zu letztem Jahr waren wir dieses Jahr wirklich langweilig und haben nichts wirklich hinrissiges gemacht.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Auch nicht wirklich was. Mensch, was waren wir 2013 langweilig!

14. Die teuerste Anschaffung?

Ein mangogelbes Kanu, was jetzt bei uns in der Garage wohnt.

15. Das leckerste Essen?

Ich bin ja nicht so der Gourmet, daher fällt mir das immer schwer. Vermutlich Cerah’s chicken a la Louise oder der von ihr gekochte Thanksgiving-Truthahn.

16. Das beeindruckendste Buch?

Leider bin ich kaum zum Lesen gekommen. Mir fallen da spontan zwei Serien ein, die beide noch nicht fertig sind. Einmal die Dust Lands Serie von Moira Young (Dystopia) und  dann die Daughter of Smoke and Bone Serie von Laini Taylor (Fantasy), beide Serien sind sehr gut geschrieben und Jugendbücher. Aber gut, sehr gut.

17. Der ergreifendste Film?

Ergreifenste Film? Da fällt mir spontan nur Catching Fire ein. Das war auch der letzte Film, den ich im Kino gesehen habe. Da waren wir dieses Jahr nämlich auch ein paar Mal. Das sind ungefähr 200 Millionen mal mehr als sämtliche Jahre vorher.

18. Die beste CD?

Ich halte es da eher mit den Charts und einzelnen Liedern. Nicht so sehr ganze CDs.

19. Das schönste Konzert?

Ha, ich war dieses Jahr sogar mal auf einem. Ein Queen Coverband Konzert. War gut und die Tickets habe ich natürlich auf der Arbeit gewonnen.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Eindeutig der Arbeit. Und den Menschen, die sich da so rumtreiben. Zu meinem Glück sind die alle wirklich nett und manche davon würde ich sogar als Freunde bezeichnen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Der Familie. Beim Campen. Im Sommer. Denn Sommer rocks!

22. Zum ersten Mal getan?

In Kanada gelebt. In Kanada gearbeitet. Gecampt. Kanu gefahren. Hockey live und in echt gesehen. In einem großen Stadium gewesen. Einen fast perfekten Arbeitsplatz gefunden. So, so, so viel!

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Gefeiert. Freunde gehabt. Das Leben genoßen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Okay, an dieser Stelle muss ich meinen persönlichen Tiefpunkt 2013 mit der Welt teilen. Ich hatte nur eine einzige Stelle, bei der ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen war. Ich hatte ein paar telefonische Interviews, ein persönliches Interview und dann hatte ich das eine, entscheidende Interview mit den beiden Damen, die meine direkten Chefinnen werden sollten. Blöd nur, dass an dem Tag ein Schneesturm tobte und obwohl ich über eine Stunde zu früh losgefahren war, habe ich das mir gewährte Zeitfenster, dank Schneechaos, komplett verpasst und nur noch die Dame vom Interview vorher angetroffen, die meinte, sie wisse nicht, was sie jetzt noch sagen solle, schade, dass es daran scheitert, wo ich doch so viel Interesse an der Stelle gezeigt hätte. Ich muss nicht erwähnen, dass ich die ganze Nacht durchgeheult habe, weil ich so wütend und enttäuscht war. Mir wurde dann im Endeffekt noch eine zweite Chance eingeräumt und ich habe die Stelle bekommen. Die Geschichte wird heute noch gerne erzählt, aber ich hätte darauf wirklich gut verzichten können!

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Hm, vermutlich meinen zukünftigen Arbeitgeber davon, dass man mich unbedingt anstellen muss.

26. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Geschenk? Sagen wir mal so, das Geschenk des Schicksals (oder von wem auch immer), dass sich mein Leben wieder in geregelten Bahnen bewegt und es mir und den meinen gut geht.

27. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Ich habe dieses Jahr viele schöne Sätze zu hören bekommen, aber am liebsten mag ich immer noch: Mama, I love you!

28. Dein Wort des Jahres?

Fällt mir dieses Mal nichts ein.

29. Dein Unwort des Jahres?

Ebenfalls nichts.

30. Dein Lieblingsblog des Jahres?

Da ich nur noch sehr selten dazu komme, überhaupt irgendwas auf einem Blog oder sonst wo zu lesen, auch hier: nichts.

31. Dein größter Wunsch fürs kommende Jahr?

Das alles gut bleibt. Bitte und danke! Das Leben hat nämlich so die Angewohnheit, einem Stöcke zwischen die Beine zu schmeißen, wenn man gerade so auf der Zielgeraden ist. Wenn man Glück hat, strauchelt man nur, wenn es dumm läuft haut es einen der Länge nach hin.

Fazit: Definitiv eines der besseren Jahre. Ein kompletter Neuanfang. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich wieder mein inneres Gleichgewicht gefunden habe und manchmal kommt es mir immer noch viel zu schnell wieder abhanden. Persönlich würde ich sagen, ich habe mich verändert. Es mag nicht auf den ersten Blick offensichtlich sein, aber ich fühle mich verändert. Aber das bleibt bei so einer krassen äußerlichen Veränderung nicht aus.

In diesem Sinne: Herzlich willkommen 2014! Gerade Jahre sind mir prinzipiell viel lieber und ich bin gespannt, was du zu bieten hast!

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3 Gedanken zu “ZwanzigDreizehn – ein Rückblick

  1. Schön zu lesen. – An einem Wort, dass sich hier und auch schon vorher in anderen Beiträgen mehrfach wiederholt, merke ich, dass du schon ganz „englisch“ bist. Deutsche sagen „Stadion“ zu dem Ding, das du kontinuierlich „Stadium“ benennst. – Alles Gute für dich und family!

    • Hahahaha. Ja, sowas passiert mir neuerdings immer oefter. Ein Stadium ist dann wohl doch etwas anderes. Danke fuer die guten Wuensche und dir auch alles Gute!

      • Mach aus dem ersten a ein u – aber dann passt es nicht mehr zu deinem Inhalt. – Aber du kannst dich noch erinnern, was ein Stadium ist?
        Aber ich finde es schön, dass du dich schon so toll eingelebt hast.

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