The best laid plans

Der 31. Juli war ein Donnerstag und unser letzter Tag im gemieteten Heim. Der Plan sah aus wie folgt: ich arbeite von Zuhause, packe nebenher mit Cerah den Rest vom Haus. Um 17 Uhr spätestens wollten wir fertig sein und uns auf den Weg zum Wohnwagen machen, wo wir die dann die nächsten 6 Tage wohnen wollten.

Die erste Störung im Plan war ‚arbeiten von zuhause‘. Denn leider war das tatsächlich Arbeit. Das ist das Problem, wenn man für Leute arbeitet, die 24 Stunden am Tag unter Strom stehen. Wenn ich dann meine 7.5 Stunden pro Tag arbeite, muss ich wirklich die ganzen 7.5 Stunden erreichbar sein. So viel zum Thema packen.

Die nächste Störung war dann, dass wir ungeplanterweise noch beim Anwalt vorbei mussten. Papierkram unterzeichnen. Das musste noch gemacht werden bevor wir dann am langen Wochenende am See unerreichbar waren. Okay, nicht wirklich unerreichbar aber halt zwei Stunden weit weg.

Und dann war es 15 Uhr und dann 16 Uhr und 17 Uhr und der Kram im Haus wurde einfach nicht weniger. Aber das Lager immer voller und voller und voller. Um kurz vor knapp habe ich dann noch eine weitere, etwas kleinere Lagereinheit angemietet. Eine Verzweiflungstat, denn irgendwie machte das auch keinen großen Unterschied mehr.

Spätestens um 18 Uhr war dann klar, dass das so nichts mehr werden kann. Wir brauchten Hilfe. Dringend.

Und so rief ich meine Kollegin/Freundin Tiffy an. Sie hatte vorher schon angeboten, dass sie und ihr Freund helfen würden beim Umzug. Sie meinte nur, kein Problem, wir kommen vorbei. Das bekommen wir schon geregelt. Zu unserem großen Glück hat ihr Freund schon mal als Umzugshelfer gearbeitet und hat somit Erfahrung mit Umzug und Lagerung und sonstigem.

Zu viert ging das dann schon wesentlich besser, auch wenn wir am Ende unserer Kräfte waren. Um kurz nach Mitternacht hatten wir dann endlich, endlich alles aus dem Haus raus und im Lager untergebracht. Fragt nicht wie, aber es war drinne.

Allerdings waren zu dem Zeitpunkt weder Cerah noch in der Lage noch knapp zwei Stunden zum Wohnwagen zu fahren. Und so folgten wir Tiff zurück zu ihrem Haus. Irgendwann um kurz nach 1 Uhr morgens waren wir dann da und haben uns zu viert im Gästezimmer einquartiert. Die Kinder waren zu dem Zeitpunkt bereits im Tiefschlafkoma – ein großes Lob hier mal an unsere beiden fantastischen Kinder, die den ganzen Tag die reinsten Engel waren und das Chaos und die Panik ganz, ganz wunderbar mitgemacht haben! Cerah und ich waren so fertig, dass wir – nachdem wir Kinder und das nötigste aus dem Auto geschafft hatten – die Autotür die ganze Nacht lang einfach offen ließen. Okay, das war ich.

Die nächsten paar Tage blieben wir dann wo wir waren. Das Wetter war nicht super und Tiffy hat nen Pool. Und ganz ehrlich, wir waren fertig wie die Schnitzel und hatten einfach nicht mehr die Energie für irgendwas anderes. Die Kinder waren zufrieden, den ein Pool ist immer ein schlagendes Argument.

Am 6. August endlich bekamen wir dann endlich, endlich die Schlüssel zu unserem Haus! Endlich, endlich!

Fortsetzung folgt…

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