Wo steckt das Kind?

Heute ist Thanksgiving Feiertag und wir lungern alle zuhause rum. Irgendwann heute Morgen fiel mir dann auf, dass ich das Tochterkind schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen hatte. Also frage ich Dude, wo denn seine Schwester sei. Seine Antwort: Sie spielt Minecraft oben in meinem Schrank. Ich nur so: Im Ernst? Das muss ich sehen. Ich gehe nach oben in Dudes Zimmer, mache den Schrank auf und sehe das:

Gigi im Schrank

Da saß sie tatsächlich im Schrank. Hinter der geschlossenen Tür mit dem iPad auf dem Schoß. Keine Ahnung, wofür das gut war, aber scheinbar hat es Spaß gemacht…

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Totenstille

Fahrrad-Gang

Schon wieder eine Weile her seit ich mich zu Wort gemeldet habe. Wie auf dem Bild sehr schoen zu sehen ist, sind wir mittlerweile komplett schneefrei und der Fruehling hat Einzug gehaltet. Wurde so langsam auch mal Zeit.

Mr. Dude hatte letzten Sonntag Erstkommunion und Oma und Opa waren fuer eine Woche zu Besuch.

Und… Dude kann endlich Fahrradfahren. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, dass er es irgendwann doch noch lernt aber es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Den letzten Versuch ohne Stuetzraeder zu Fahren haben wir noch in Deutschland unternommen. Vor ueber zwei Jahren. Und er endete damit, dass ich mir beim Versuch Dude vor einem Sturz zu bewahren, selbst gestuerzt bin und mir den Finger gebrochen habe. Danach hat er sich immer geweigert, sich ueberhaupt nur auf das Fahrrad zu setzen.

Ganz anders seine Schwester. Das Laufrad fand sie kacke, aber so ein Fahrrad haette sie schon gerne. Sie wollte immer seines nehmen, aber das war dann doch etwas zu gross fuer sie. Und da Oma und Opa noch ein Osterhasengeschenk brauchten, einigten wir uns darauf, dass der Osterhase ein putziges, kleines Fahrraedchen fuer Miss Gigi bringen sollte.

Wir fuhren alle zusammen zum Sportchek, wo es die gerade auch noch im Angebot gab und Miss Gigi wurde vor lauter: For me????? gar nicht mehr fertig mit gluecklich sein. Dude war etwas stinkig und beschwerte sich den ganzen Heimweg lang: Wieso Gigi denn ein Fahrrad bekommen hat und er nicht? Mommy Cerah’s Kommentar: Fahrradfahren interessiert dich doch gar nicht. Jedes Mal, wenn ich dich frage, ob du fahren willst, sagst du nein. Egal, was ich mache. Wir reden uns buchstaeblich seit Jahren den Mund fusselig und versuchen ihn davon zu ueberzeugen, dass Fahrradfahren etwas tolles ist. Ohne Erfolg.

Er war auf jeden Fall so angepisst, dass er sobald wir zuhausen waren, sich auf sein Fahrrad gesetzt hat und losgefahren ist. Ohne Stuetzraeder, ohne Hilfe, ohne alles. Am Anfang noch etwas wackelig, aber innerhalb von Minuten hatte er den Dreh raus. Wir konnten es kaum glauben: Er faehrt Rad. Und ihm gefaellt es!! Wer haette das noch fuer moeglich gehalten? Ich hatte fast schon nicht mehr daran geglaubt.

Es hat wohl einen Besuch von Oma und Opa und eine kleine Schwester gebraucht, bis es bei ihm endlich klick gemacht hat.

Seitdem fahren beide Kinder taeglich mit dem Rad zur Bushaltestelle und zurueck und Abends noch eine Runde vorm ins Bettgehen. Und heute gab es dann fuer Dude von seinem Erstkommunionsgeld ein neues Fahrrad, denn das alte von vor zwei Jahren war viel, viel zu klein. Zum Zuversichtgewinnen ideal, aber fuer alles ander unbrauchbar.

Aber hey, die Kinderlein fahren Rad! Yay!!!!

Dinosauriermädchen

Dinosaurier Mädchen

Dinosaurier Mädchen

Halloween ist ja nun das nächste große Ereignis hier. Sohnemann möchte gerne ein Zombie sein, letztes Jahr war er eine sehr coole Mumie. Cerah ist ein Waschbär, ich bin Schneewittchen und für Miss Gigi hatten wir lange nichts. Sie ist noch zu klein, um sich über sowas Gedanken zu machen. Also machen wir uns darüber Gedanken und da Miss Gigi gerne mit den Spielsachen des großen Bruders spielt, hat sie seit einiger Zeit eine Faszination für Dinosaurier entwickelt. Und Legos. Und Playmobil. Und Schwerter. Und Spielzeugpistolen. Und, und, und.

Anyway, Cerah kam auf die Idee das Mädchen in einen Dinosaurier zu verwandeln. Glücklicherweise fand sich im Bekanntenkreis auch jemand, der so ein Kostüm in Gigiß-Größe hat.

Gestern Abend fand das Kostüm dann den Weg zu uns. Heute früh durfte sie es dann anprobieren. Und was soll ich sagen, sie LIEBT es. So sehr, dass sie es gar nicht mehr ausziehen wollte. Auch nicht als es an der Zeit war den großen Bruder zur Bushaltestelle zu bringen.

Und so lief heute früh ein kleines Dinosauriermädchen durch die Straßen unserer Nachbarschaft und erfreute sich an an Gullideckeln und sonstigen interessanten Dingen.

Vorbereitungen für Ostern

DSC_5069DSC_5068Ein kleines Mädchen zu haben ist manchmal so entzückend. Vor allem wenn das kleine Mädchen noch zu klein ist, um seinen Unwillen zu äußern, was die Kleiderwahl der Mutter/Mütter betrifft.

Ostern steht unmittelbar vor der Türe und da wir unsere Kinder zu Weihnachten und Ostern schon immer gerne ausstaffiert haben, waren wir letztes Wochenende in der Mall, um den Kindern ein neues Osteroutfit zu besorgen. Weihnachtsoutfit mussten wir aus Mangel an Job leider auslassen, deshalb an Ostern mit doppelter Freude dabei.
Für Dude findet sich immer schnell ein Hemd und ein smarte Krawatte dazu und dann hätten wir gerne ein Kleidchen für Miss Gigi. Hach ja. In der Mall hatten sie nichts, was mir so wirklich, wirklich gut gefallen hätte. H&M gibt es in O-Town leider nicht – eine riesen Marktlücke wenn ihr mich fragt – und zwei Stunden zum nächsten zu fahren lohnt sich für ein Kleidchen nun wirklich nicht.

Ich hatte mich allerdings vorher schon in einem anderen Geschäft umgesehen und mich sofort in ein Kleidchen verliebt. So was wunderhübsches, das würde ich glatt selber anziehen, wenn es das denn in meiner Größe gäbe. Gekauft habe ich es nicht, weil ich vorher noch eine Zweitmeinung von der anderen Mama einholen wollte.

Die fand es dann genauso schön wie ich UND es war sogar noch ein passendes Kleid für die Puppe mit dabei. Hach, hach und nochmal hach. Ich bin immer noch ganz hingerissen. Obendrüber kommt dann noch ein rosa Strickjäckchen und dann brauchen wir nur noch rosa Glitzerschuhe und das Outfit ist perfekt. Ich zerschmelze jetzt schon vor lauter Seufzen.

Gott, ich bin manchmal echt so ein Mädchen!

Rabeneltern

Tochterkind ist ein Schnullerkind. Leider. Im Gegensatz zu Sohnemann in dem Alter würde sie, wenn wir sie den ließen, den Schnuller 24 Stunden am Tag im Mund behalten. Vielleicht auch 25, so sehr liebt sie das Ding. Uns als Eltern ist das ein Dorn im Auge, denn wir sind der Ansicht, dass sie wenigstens tagsüber keine psychologische Stütze in Form eines Silikonstückes braucht. Tochterkind sieht das natürlich anders. Ganz abgewöhnen wollten wir ihr das Rauchen Schnullern nicht gleich, das wäre doch etwas harsch. Bei Sohnemann hatten wir damals die Regel, dass der Schnuller nur im Bett benutzt wird und wenn er tagsüber unbedingt schnullern will, was er sowieso nur selten wollte, dann musste er dazu eben ins Bett gehen. Mit ihm hat das hervorragend funktioniert, bei Miss Gigi ist das vergebliche Liebesmüh. Erstens hat sie ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Schnuller und zweitens ist sie wesentlich …ähm… erziehungsresistenter als ihr Bruder. Man könnte auch sagen ihr Dickschädel ist mindestens einen halben Kilometer umfangreicher als der des großen Bruders. Aber wir sind hier die Eltern und wenn wir das non-stop schnullern nicht gut finden, hat sie sich zu fügen. Basta. Doof nur, dass das einfacher gesagt als durchgeführt ist.

Die Schnullerkette

Die Schnullerkette

Unsere Lösung: Die Schnullerkette. Tagsüber wird der Schnuller mittels Schnur und Karabinerhaken ans Bett gefesselt. Wenn die kleine Miss die Ungerechtigkeit der Welt betrauern will, dann stampft sie mittlerweile nach oben in ihr Zimmer, schmeißt sich auf ihr Bett (Gitterbett hat sie schon lange keins mehr) und schnullert vor sich hin, bis die Welt wieder freundlicher erscheint. Nachts wird der Schnuller befreit und Gigi kann schnullern und ihr Schnuffi im Gesicht rumreiben wie sie lustig ist. Das ist nämlich ihre andere Leidenschaft – ihr Schnuffel- bzw. Labeltuch auch Schnuffi genannt. Die gab es mal bei Tchibo und da sie ihr Originalschnuffi so sehr liebte, haben wir und die Oma Jagd auf sämtliche Schnuffis gemacht, die wir finden konnten. Wir haben eine Kollektion von etwa 6 Stück. Eine  sehr weise Entscheidung, da die Dinger von unserer Kotzliesel gerne mal mehrere Duschen pro Nacht erhielten und wir immer genug zum Austauschen hatten. Aber auch heute, wo sie zum Glück nur noch spuckt, wenn sich ein Magen-Darm-Keim bei uns eingenistet hat, ist es überaus hilfreich, die Dinger austauschen zu können, ohne in die Bredouille zu geraten. Irgendwann gewöhnen wir ihr das beides ab. Wann immer das auch sein wird. Ich vermute mal zum 18. oder so im  Austausch gegen ein Auto. Würd mich nicht wundern.

Happy Birthday Missy G!

Gigi_rainbow_birthdayWow! Zwei Jahre alt ist die Zwergenmadam schon! Das verführt mich stark dazu hier Platitüden von wegen „wie schnell die Zeit vergeht“ und ähnliches zu verbreiten. Das tut sie tatsächlich, die Zeit.

Das Babymädchen hat nun so alles babyhafte verloren und ist ein willensstarkes, quirliges Kleinkindmädchen geworden mit einer Vorliebe für Röcke, rosa Dora-Gummistiefeln, jeglicher Art von Mützen und überhaupt allem Mädchenzeug. Die kleine Gigi ist eine ganz, ganz große Kuschlerin und der große Bruder ist nach wie vor ihr Held und wird stürmisch begrüßt, wenn er am Nachmittag endlich aus der Schule heimkommt!

Alles Liebe und Gute kleines Regenbogenmädchen!

Und so ganz nebenbei: Ich habe einen Job! Yay!

Sag mal Spaghetti!

Spaghetti SauereiEs gab Nudeln mit Tomatensoße und hinterher Schokoeis. Das Kind sah aus…

Ein Königreich für einen Hochdruckreiniger!

Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass Miss Gigi nach Beendigung dieses schmackhaften Mahles direkt in die Badewanne transportiert wurde. Dabei das Kind so weit wie möglich von sich weghalten und sicherstellen, dass es nichts berührt. Keine Wände, keine Fußböden, keine Spielsachen, nichts. Anschließendes Ausziehen in der Badewanne und danach kann man den kleinen Dreckspatz auch wieder in den Arm nehmen.

Ei wo isses denn?

Screenshot vom skypen heute. Missy findet ihr neues Bett zu weich und weigert sich, darin zu schlafen. (Was natürlich für unheimlich entspannte Nächte bei Mommy sorgt.) Stattdessen spielt sie auf dem Boden zu Cerahs Füßen, die auf dem Stuhl saß, bis ihr die Augen zufallen. Und so lag sie da dann rum und hat ihr Mittagsschläfchen eben auf dem Boden gehalten. So lange Schnuffi (ihr Labeltuch) und ihr Schnuller mit dabei sind, ist alles gut…