Stop Motion Filmchen

Wunderschönes Wetter draußen. Strahlender Sonnenschein, frischer Schnee, wirklicher wunderschön anzuschauen. Nur leider viel zu kalt um rauszugehen. -40 Grad mit Windchill. Da schickt man keinen Hund vor die Tür. Nur was macht man an einem Sonntag an dem man das schöne Wetter nur durch die Fensterscheibe anschauen mag, weil alles andere mehr als unangenehm ist?

Da gibt es doch sicher ne App dafür… Und tatsächlich hat Cerah eine super App gefunden. Nennt sich iMotion und ist eine App, die hilft Stop Motion Videos zu machen. Ziemlich cool das ganze. Die Kinder fanden es super und auch ich musste mich als Regisseur versuchen.

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Dude als Regisseur im hauseigenen Wohnzimmerstudio

Wir haben uns im Wohnzimmer ein Filmstudio zurecht gebastelt,mit Beleuchtung, Kamera bzw. iPad auf Stativ und fantastischer Kulisse. Alles höchst professionell! Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir demnächst mindestens einen, wenn nicht mehrere Oscars gewinnen werden. Den Kindern hat es auf jeden Fall Spaß gemacht und auch ich musste mich natürlich gleich mal als Regisseur versuchen. Gar nicht so einfach das ganze und unheimlich zeitaufwändig, weil man wirklich wahnsinnig viele einzelne Bilder braucht, um eine mini kurzen 4 Sekunden Clip zu produzieren.

Dude’s Meisterwerk

Und mein Erstlingsversuch – stolze 3 Sekunden lang

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Die unnötigste Erfindung überhaupt

Wir haben hier im Flur so einen merkwürdigen Lichtschalter der spricht. Kein Mensch kann sich erklären, wozu das gut sein soll. Jedes Mal wenn man das Licht an- oder ausschaltet, gibt er wieder, was man vorher aufgenommen hat, was besonders dann spaßig ist, wenn man gerade nicht daran denkt und jemand den Text geändert hat. Dude macht das gerne oder Menschen, die hier zu Besuch sind und uns Nachrichten hinterlassen. Wir haben uns schon überlegt, wozu man das Teil sinnvoll nutzen könnte, sind aber bisher noch zu keinem vernünftigen Ergebnis gekommen. Vielleicht um zu sagen: Schatz, die Katze hat auf den Teppich gekotzt! oder: Bevor du jetzt ins Bett gehst musst du noch den Müll rausbringen! oder: Ich liebe dich so sehr! Aber seht selbst:

Ich rede übrigens so komisch leise, weil die Kinder schon im Bett sind und ich sie ungern aufwecken möchte.

Blinki Blinki

Eigentlich muss man dazu nichts sagen. Ich hoffe, man kann was erkennen. Und bitte ohne Ton anschauen, da ist nämlich nur enorm viel Sturm zu hören und sonst nichts.

Jeden Tag auf dem Heimweg komme ich an diesem Wunderwerk der modernen Weihnachtsbeleuchtung vorbei. Jeden Tag finde ich das Blinken und die Farbwechseleffekte einfach wundervoll. Oder eher nicht.

Auf dem Video kommt es nicht so wirklich rüber, aber dieses Weihnachtsblinkesternchen ist riesig. Das hängt da an einem Balkon  und versprüht seinen weihnachtlichen Zauber. Leider konnte ich nicht näher ran, denn im Dunkeln durch fremder Menschen Garten stolpern und über Zäune klettern ist für schwangere Frauen nicht wirklich ratsam.

Und weil das die meiner Ansicht nach häßlichste Beleuchtung hier im Umkreis ist, kommt jetzt noch die schönste. Finde ich auf jeden Fall.

Unser Stadttor mit Weihnachtsbeleuchtung.

Eigentlich

Also eigentlich wollte ich heute ein Video von den sich bewegenden Dellen auf meinem Bauch einstellen. Dummerweise sieht man auf dem Video grad mal überhaupt nichts. Absolut null. Ich versuche es später nochmal und habe dann hoffentlich bald Beweismaterial von meinem einseitigen Bauch.

Hier klicken, um nichts zu sehen…

Und nochmal eigentlich wollte ich ebenfalls die wohl grauenhafteste Weihnachtsbeleuchtung einstellen, die mich jeden Tag auf dem Heimweg verstört. Und mich letztes Jahr schon stark an Puffbeleuchtung erinnert hat. Dummerweise hatte ich heute leider keine Zeit, diese auf Film zu bannen. Kommt aber auch noch. Hoffentlich.

Herbstlicher Herbst

Als wir am Wochenende unterwegs waren, haben wir vom Herbstwetter mal wieder alles abbekommen. Angefangen von Sonne über Wind und Regen bis hin zum Hagel. Und wie neuerdings schon öfter sind wir auch dieses Mal wieder im Regen die letzten paar Meter nach Hause gelaufen. Zum Glück sind wir wind- und wetterfest, da macht uns das nicht viel aus.

Ich fand es unglaublich, wie laut diese Vögel waren. Ein ganzer Schwarm Zugvögel, der sich auf den Winterurlaub im Süden vorbereitet. Reisegesellschaft sozusagen. Ein Ornithologe könnte mir jetzt sicher sagen, was das für Vögel waren, denn so genau konnte ich die nicht identifizieren. Ich fand nur witzig, wie die von Baum zu Baum gezogen und hin- und hergeflogen sind.

Bei 00:08 sagt Mr. Squishy übrigens: Go over here. Das nur so nebenbei falls sich jemand über die menschlichen Laute wundert, die neben dem Vogelgekreische noch zu hören sind.

Glitzi Blitzi

Ich habe da so ein paar Schuhe von denen ich mich einfach nicht trennen kann und vorallem will, auch wenn ich sie nie anziehe. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Oder nicht mehr in der Öffentlichkeit bzw. noch nie in der Öffentlichkeit. Ein wunderbares Paar davon ist mir neulich wieder in die Hände gefallen, als wir im Keller nach den Badelatschen gesucht haben.

Tada! Das sind sie. Meine Glitzi-Schuhe. Sehen von außen ganz unscheinbar aus, aber sie können was ganz tolles. Gekauft habe ich diese Platinschuhe (aus echtem chinesischem Plastik) bei unserem letzten Besuch in Kanada, der mittlerweile auch schon wieder vier Jahre zurück liegt. Eigentlich hatte ich kein Geld mehr, kein Bargeld mehr auf jeden Fall, sondern nur noch meine Kreditkarte. Mit der hätte ich die Schuhe auch gerne bezahlt. Dummerweise hatte ich eine American Express und das Geschäft war eine kanadische Kette, die keine amerikanischen Kreditkarten akzeptierte. (Ob die Kanadier wohl die Amis nicht leiden können?!??) Cerahs Schwester hat mich aber dann gerettet und mir die 12 Dollar ausgelegt, bis ich an einem Automaten mehr Bargeld holen konnte. Sie hat sich übrigens auch so ein paar gekauft, weil sie die genau so wild fand wie ich. Seit diesem Tag wohnen die Schuhe bei mir und dürfen ab und an ihr Kunststück vorführen.


Kettensägenmassaker

Ich bin ja manchmal etwas merkwürdig. So muss ich zum Beispiel bei Einbruch der Dunkelheit sämtlich Rolladen runterlassen, die wir so haben, aber nur wenn ich alleine bin. Und an der Balkontüre, die zur Erdterrasse geht, muss der Hebel dann immer unten sein, es könnte ja jemand von außen den Rolladen hochschieben, die Türe aufdrücken und reinkommen. In unserer Gegend höchst unwahrscheinlich, aber ich bin halt so.

Und dann hatten wir so lange es kalt war, unser Apfelschorle draußen, links neben der Balkontüre stehen. Ein ausgelagerter Kühlschrank so zu sagen. Eigentlich ganz praktisch, nur leider hat es mich immer enorm viel Überwindung gekostet, die Dinger nachts bzw. im Dunkeln reinzuholen. Dann musste ich immer den Rolladen etwas nach oben ziehen, die Türe aufmachen und meinen Arm im Dunkeln aus der Türe strecken, um nach dem Apfelschorle zu greifen. Gruselig, sag ich da nur. Ich musste mir dann jedes Mal vorstellen, dass gleich von rechts jemand im Dunkeln nach meinem Arm greift und ihn mit der Kettensäge abtrennt oder etwas derartig ekelerregendes. Irgendwann bin ich dann dazu übergegangen, vorher immer das Licht auf der Terrasse anzuschalten, damit ich einen eventuellen Kettensägenkiller gleich erspähen und flüchten kann. Natürlich ist mir schon klar, dass da draußen nichts in der Art lauert, aber man weiß ja nie. Und vorbereitet zu sein hat noch nie geschadet.

Aber seht selbst. Ich finde es auf jeden Fall gruselig.

Englisch mit Belle – Teil 4

Und heute:

Der englische Na.zi, der mit dem deutschen nicht wirklich viel zu tun hat und von mir immer verpunktet werden wird, weil ich solches Klientel nun wirklich nicht bei mir brauchen kann.

Der wohl berühmteste Na.zi in der englischen Sprache ist der Suppen-Nazi von Seinfeld. Als ich diese Folge zum ersten Mal gesehen habe, war ich mehr als irritiert, denn was eine Suppe mit einem  N.azi zu tun haben soll, war mir selbst dann nicht klar, als die Folge rum war. (Wobei das bei Seinfeld eigentlich kein Wunder ist, denn das ist/war definitiv eine Show, die sich mir nie erschlossen hat.)

Was also der englischsprechende Mitmensch sagen will, wenn er über eine Person sagt, sie sei in dieser und jener Hinsicht ein N.a.zi, ist damit in etwa gemeint, dass diese Person auf diesem Gebiet ein herrschsüchtiger Tyrann ist. Oder auch ein rechhaberischer Besserwisser. Z.B. der „Health Nazi“ würde woh als Gesundheitsfanatiker übersetzt werden. Also ist der Seinfeld’sche Suppen-Nazi schlicht und ergreifend ein Suppenfanatiker, der in seinem Suppen-Imbiss in Manhattan extrem strenge Regeln eingeführt hat, um zu gewährleisten, dass das Geschäft läuft und der mit diesen besagten Regeln milde übertreibt. Der Begriff N.azi wird in dieser Weise von den Amis häufiger benutzt.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass wir das jemals übernehmen werden, da ich sicher nicht die Einzige bin, die erst Mal zusammenzuckt, wenn jemand als „Gesundheits-N.az.i“ bezeichnet wird. Ich denke da eher an medizinische Experimente an Menschen in einem KZ als an einen Gesundheitsfanatiker.