Schätze im Schnee

Es schmilzt. Endlich! Der Frühling ist da. Zwar noch etwas frisch, aber kein neuer Schnee mehr und Sonne, Sonne, Sonne!

Wir haben heute den Roller und das Dreirad ausgegraben und uns draußen vergnügt. Dem Spielplatz haben wir auch einen kurzen Besuch abgestattet, nur leider ist der noch unter Schnee, Wasser und Matsch vergraben. Naja, noch ein paar Wochen, dann ist das auch wieder anders.

Und Schätze findet man unter dem Schnee! Die Weihnachtsdeko, die Mitte Januar unter den zwei Metern Schnee verschwunden ist, Spielsachen im Garten, tote Tiere, lila Barbie-Stiefel, Dreck, Hundehaufen, Zigarettenkippen, Müll, Dreck und Gras. Am besten gefällt mir das mit dem Gras, auch wenn es noch braun ist. Zum Glück geht das aber ratzfatz und aus dem braunen Gras wird wieder grünes! Juhu! Ich kann es kaum erwarten.

Herzlich willkommen lieber Frühling!

Frühling! Endlich! Der Schnne schmilzt und es ist erstaunlich, was so alles wieder zum Vorschein kommt!

Die Weihnachtsdeko ist nun auch wieder sichtbar

Oh, da ist die Schaufel. Willkommen zurück!

Ich wußte gar nicht, dass der Bagger überhaupt draußen war, geschweige denn unter dem Schlittenhügel.

Vielleicht Frühling, hoffentlich bald

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Die Mutter aller Schlaglöcher – letzte Woche downtown

Letzte Woche hatten wir vielleicht zwei Tage lang Plusgrade. Das erste Mal seit Monaten waren die Temperaturen im positiven Bereich. Hat sich angefühlt wie Frühling. Bis dann heute früh wieder die -20, mit Windchill -32 Grad, zugeschlagen haben. Aber was solls, irgendwann muss es ja mal warm werden.

Was aber am Frühling hier immer schwierig ist, ist der Schnee, der anfängt zu schmelzen. Viel Schnee bedeutet viel Wasser. Fast hatte ich schon damit gerechnet dass anstatt eines Busses die Arche Noah an der Haltestelle vorbeikommt, um mich zur Arbeit zu bringen. So viel Wasser überall. Das nächste Problem ist, dass es nicht warm bleibt, will heißen, die Seen auf den Straßen gefrieren zu soliden Eisflächen. Was wiederum dazu führt, dass sich Schlaglöcher bilden, die teilweise beängstigende Ausmaße annehmen.

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Meine Bushaltestelle mit Eisboden

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Man kann fast schon wieder das Auto der Nachbarn sehen. Der Frühling kommt!

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Nur -10 Grad! Juhu! Lasst uns das kurze Röckchen aus dem Schrank kramen!

Umweltschutz

Die beste aller Ehefrauen hat sich am Wochenende künstlerisch betätigt und mir meine langweilige weiße Tasse verziert, da ich für sowas absolut null Talent habe. Und ich finde, dass Cerah das sehr gut gemacht hat. Der Biber ist wirklich allerliebst!

Die Tasse habe ich von der Arbeit, wo ich Teil eines Tassen-so-dreckig-wie-möglich-mach-Experiments bin. Wir haben von unserer Marketingfirma nämlich Tassen, die wir normalerweise mit Logo bekommen, die sich unter dem Einfluss von Kaffe sehr schnell sehr häßlich verfärben und die leider nicht mehr sauber zu bekommen sind. Der Werbeeffekt beim Kunden ist damit natürlich alles andere als positiv und deshalb haben wir einige Test-Tassen bekommen, die wir jetzt auf Herz und Nieren prüfen sollen. Und damit ich mein Testexemplar auch wiedererkenne, hat Cerah es mit einem lieblichen Biber und einem netten, kleinen Spruch versehen.

Theoretisch könnte ich das hier auch ‚Englisch mit Belle – Teil soundsoviel‘ nennen. Die Erklärung überlasse ich dieses Mal allerdings dem Urban Dictionary….

beaver = A chicks hairy pussy.    Remember…Save a tree, Eat a beaver!!!

In diesem Sinne, tut etwas für den Umweltschutz: Rettet die Bäume, esst mehr Biber!!!

Dinosauriermädchen

Dinosaurier Mädchen

Dinosaurier Mädchen

Halloween ist ja nun das nächste große Ereignis hier. Sohnemann möchte gerne ein Zombie sein, letztes Jahr war er eine sehr coole Mumie. Cerah ist ein Waschbär, ich bin Schneewittchen und für Miss Gigi hatten wir lange nichts. Sie ist noch zu klein, um sich über sowas Gedanken zu machen. Also machen wir uns darüber Gedanken und da Miss Gigi gerne mit den Spielsachen des großen Bruders spielt, hat sie seit einiger Zeit eine Faszination für Dinosaurier entwickelt. Und Legos. Und Playmobil. Und Schwerter. Und Spielzeugpistolen. Und, und, und.

Anyway, Cerah kam auf die Idee das Mädchen in einen Dinosaurier zu verwandeln. Glücklicherweise fand sich im Bekanntenkreis auch jemand, der so ein Kostüm in Gigiß-Größe hat.

Gestern Abend fand das Kostüm dann den Weg zu uns. Heute früh durfte sie es dann anprobieren. Und was soll ich sagen, sie LIEBT es. So sehr, dass sie es gar nicht mehr ausziehen wollte. Auch nicht als es an der Zeit war den großen Bruder zur Bushaltestelle zu bringen.

Und so lief heute früh ein kleines Dinosauriermädchen durch die Straßen unserer Nachbarschaft und erfreute sich an an Gullideckeln und sonstigen interessanten Dingen.

Go Sens, go!

Ich wollte noch von meinem allerersten Hockeyspiel ever berichten. Mittlerweile auch schon wieder ueber zwei Wochen her. Ich hatte ja Ticket zum NHL Vorrundenspiel Ottawa Senators gegen Montreal Canadiens gewonnen. Netterweise hat sich Rod bereiterklaert, unsere zwei Monster zu beaufsichtigen waehrend wir uns mit Maennern auf Kufen vergnuegten. Bisher kannte ich Hockey nur vom TV und da das Kanada’s Nationalsport ist, nerve ich seit dem ich hier bin, meine Umwelt damit, dass ich UNBEDINGT einmal ein Spiel in echt sehen muss, um mein Kanada-Erlebnis so richtig stilecht zu machen. Und hey, fuer umsonst, in einer Loge, da sage ich natuerlich nicht nein.

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Vor dem Spiel – das Eis wird hergerichtet.

So, alles spiegelglatt - es kann losgehen!

So, alles spiegelglatt und aufgehuebscht- es kann losgehen!

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Aber nicht vergessen, vorher die Nationalhymne zu singen!

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Und nicht zu vergessen: Poutine! Kanadischer Nationalsport mit kanadischem Nationalgericht!

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Das bin uebrigens ich im Hockey-Fan-Outfit!

Ich fand das Spiel hoechst unterhaltend, auch wenn ich laut Cerah viel zu still war und nicht genug geschrieen und gejubelt habe. Aber ganz ehrlich: Irgendwie habe ich die meisten Tore verpasst, weil ich staendig von allem und jedem abgelenkt wurde: den Menschen im Stadium – etwas ueber 16.000, der Musik, den Cheerleadern, den Gewinnspielen, die auf den Bildschirmen eingeblendet wurden, dem Maskottchen, was mit einer Kanone T-Shirts ins Publikum geschossen hat und ueberhaupt allem. Und mir war vorher nicht wirklich bewusst, dass die Jungs auf dem Eis sich ernsthaft hauen duerfen. So von wegen Handschuhe raus und wir pruegeln uns ein bisschen. Irgendwann greifen dann die Schiedsrichter auch mal ein. Natuerlich gibt’s dann hinterher Strafminuten, aber das gehoert wohl dazu. Ansonsten ist Hockey ein recht schnelles Spiel, was unterhaltender ist als Fussball (meiner Meinung nach), weil da ganz oft einfach nix passiert.

Spass gemacht hat es auf jeden Fall und wenn ich wieder die Chance bekomme, werde ich auf jeden Fall wieder an einer Ticket-Verlosung teilnehmen.

Indian Summer in Kanada

eine Galerie in facebook cover photos…


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22 Grad, Sonnenschein, strahlend blauer Himmel und irre Farben!

Draußen – Teil 12

5. September

THE END – Heute also zum letzen Mal ein Draußen Bild. Temperaturen im Moment: Nachts so um die 8 Grad, tagsüber 18. Mit Sonne. Und etwas bewölkt ab und an. Die Blätter werden langsam aber sicher rot und der Sommer ist definitiv zu Ende. Schade eigentlich, das ging so verdammt schnell.

In etwas weniger als 2 Wochen habe ich schon mein einjähriges Kanada-Jubiläum zu verzeichnen.

Und das war’s mit Bildern von hinterm Haus. War für mich interessant zu sehen und das nächste was kommt sind vermutlich Nummerschilder oder 12 Bilder von einem sehr idyllischen Ort im Jahreslauf. Aber das muss ich mir erst noch überlegen.

Draußen – Teil 11

5. August

5. August

Zum vorletzten Mal! Im Moment herrscht eher Frühlingswetter. Sehr angenehme 20-25 Grad tagsüber. Meistens sonnig, mit so ein bisschen Wolken und ab und an Regen. Von mir aus könnte es gerne etwas wärmer sein, aber ist schon okay so wie es ist. Letzte Nacht war es richtig kalt (um die 8 Grad) da sternenklar. Diese Woche soll es wieder etwas wärmer werden, so bis knapp unter 30 Grad. Aber keine Bullenhitze und alles im grünen Bereich.